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Der XEN Hypervisor
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Das Grundprinzip 
 
XEN 3 ist ein Virtual-Maschine-Monitor (VMM) und ermöglicht den voneinander abgeschotteten Betrieb von  mehreren Betriebssystemen auf einem physikalischen Hostsystem. Der XEN Hypervisor schlüpft dabei in die Rolle einer Vermittlungsschicht zwischen den virtuellen Gastsystemen und der echten Serverhardware. Alle xentos vServer basieren auf der Virtualisierungstechnologie XEN.
 
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Hohe Performance durch Paravirtualisierung 

Xen sieht sich aufgrund seiner effektiven Systemarchitektur als Vorreiter in Sachen Performance. Studien bescheinigen ihm mit zwei bis fünf Prozent eine sehr geringe Verlustrate gegenüber dem "blanken Eisen". Software auf Basis von Emulationstechnik (beispielsweise "VMware GSX", "MS Virtual Server") muss hier Overhead-bedingte Einbußen von 20 bis 25 Prozent hinnehmen. Andere Systeme wie "Denali" bringen es zwar auf eine ähnliche Geschwindigkeit, setzen aber die Anpassung sämtlicher Applikationen voraus und errichten damit für einen breiten Einsatz eine kaum unüberwindbare Hürde. Diesen Performancevorsprung verdankt XEN seinem Paravirtualisierungsansatz.
 
 
Prozessorgestützte Virtualisierung
 
Das erst kürzlich veröffentlichte Xen 3 verkörpert das letzte Ziel aller Virtualisierungsansätze: die vollständige Virtualisierung, die direkt im Prozessor stattfindet und somit Anpassungen im Kernel des Betriebssystems überflüssig macht. Dies ist nur möglich im Zusammenspiel mit den Virtualisierungstechniken der Prozessorfamilien von Intel (Virtualization Technology VT beziehungweise "Vanderpool") und AMD (Pacifica). Die xentos Hostsysteme sind ausschliesslich mit Prozessoren ausgestattet, die diese Virtualisierungstechniken bereits unterstützen.
 

Falls Sie es noch nicht wussten...

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